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Die Aegidienkirche in Hannover ist mittlerweile ein Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt.

Sie ist im 14. Jahrhundert entstanden und wurde im Jahr 1943 durch Bombenabwürfe der Alliierten zerstört. Die Ruine wurde nicht wieder aufgebaut, nur der Turm und die Außenmauern zeugen noch von dieser schrecklichen Zeit.

Aegidienkirche in Hannover

Die Ruine ist begehbar und im ehemaligen Kirchenraum gibt es viel zu entdecken, so wie diese Muschelkalkplastik „Demut“ von Kurt Lehmann.

Das schwarzweiße Zickzack auf dem Boden ist die Schattenlinie von Dorothee von Windheim.

Zu einer bestimmten Stunde zeichnet sich genau dieser Schatten von den Giebeln auf dem Boden ab. Welche Stunde genau wissen wir aber leider nicht.

Man soll gar nicht glauben, wie interessant eine Ruine sein kann. Auch die Ranken an den Mauern haben ihren Charme und machen diesen Ort zusätzlich irgendwie besonders.

Der Turmstumpf wurde übrigens mit einem Glockenspiel versehen, welches wohl regelmäßig ertönt. Leider nicht zu der Zeit, als wir hier waren.

Unten im Turm befindet sich eine Friedensglocke aus Hiroshima. Hier hat sie einen wahrlich passenden Platz gefunden und mahnt vor den Folgen von Krieg und Zerstörung.

Aegidienkirche in Hannover

Wir waren wirklich beeindruckt und demütig zugleich von diesem Mahnmal. Es sollte auch tatsächlich eine Mahnung an alle kommenden Generationen sein, dass sich so ein Drama nicht noch einmal wiederholt.

Aegidienkirche in Hannover

Hier findet ihr die Aegidienkirche:

Aegidienkirchhof 1

30159 Hannover

Website

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