[Werbung]

Wir hatten an diesem Tag schon recht viel unternommen. Da wir allerdings in der Nähe waren, wollten wir uns die Geierlay Hängeseilbrücke natürlich dennoch anschauen.

Der Parkplatz lag satte 2,7 km von der Brücke entfernt… Puh.

Eigentlich kein Problem, aber wir waren echt schon relativ kaputt.

Nun waren wir schonmal hier und haben uns dann auch auf den Weg gemacht.

Es war bereits nach 18.00 Uhr und unser Plan war die Brücke anzuschauen und dann im Ort gemütlich zu Abend essen.

Bereits auf dem Hinweg stellten wir fest, dass diese Planung wohl nicht aufgehen würde.

Geierlay

Hier war jetzt schon absolut tote Hose.

Selbst das Besucherzentrum war bereits geschlossen.

Nach einer langen Wanderung kamen wir dann endlich an der Geierlay Brücke an.

Schatzi wagte sich todesmutig auf die Brücke und hat sie komplett überquert.

Ich zog es vor das Geschehen von außerhalb fotografisch festzuhalten.

Es waren auch noch jede Menge Besucher hier unterwegs. Wenn auch sicherlich nicht mehr zu viele, wie Mittags oder Nachmittags.

Geierlay Hängeseilbrücke

Nachdem wir die Geierlay Brücke ausgiebig erkundet hatten, hätten wir mega gerne irgendwo etwas getrunken.

Geierlay Hängeseilbrücke

An der Hängeseilbrücke gab es keinerlei Möglichkeit und so machten wir uns wieder auf den Rückweg durch die idyllischen Felder.

Hätte ich jetzt Pippi gemusst, dann hätte ich ein echtes Problem gehabt. Denn auch für dieses natürliche Bedürfnis hätte es für mich keinerlei Möglichkeiten gegeben, außer das offene Feld.

Abendessen konnten wir hier ebenfalls vergessen, geschweige denn, dass es wir irgendwo hätten gemütlich etwas trinken können.

Den ganzen Weg, bis zum Auto zurück haben wir außer einem Getränkeautomaten keinerlei offene Gastronomie entdeckt.

Wir waren wirklich fassungslos und ein bisschen wütend. Hungrig mussten wir uns dann per Auto auf die Suche nach einem netten Restaurant machen.

Es ist für uns absolut unverständlich, warum man hier eine touristische Attraktion aufbaut kann und sich dann so wenig um die Besucher kümmert.

Laut Machbarkeitsstudie werden künftig bis zu 170.000 Gäste jährlich auf der 360m langen Hängeseilbrücke und bis zu 50.000 zusätzliche Übernachtungsgäste in der Region erwartet. Insgesamt können rund 2,5 Millionen Euro in der für die Region wichtigen Tourismuswirtschaft zusätzlich umgesetzt werden.

Dieses Zitat steht auf der Homepage der Hängeseilbrücke.

Seit 2015 gibt es diese Sehenswürdigkeit und die Ortschaft durch die der Fußweg verläuft hat sich offensichtlich in den 5 Jahren noch nicht auf Besucher nach 18 Uhr eingestellt.

Die Einwohner, die wir angetroffen haben, haben uns eher böse angeschaut und uns das Gefühl gegeben, dass wir hier nicht wirklich erwünscht sind.

Wir haben auch gar nicht verstanden, warum es keinen Shuttle-Bus bis zur Brücke gibt. Es ist ja nicht jeder in der Lage eine solche Strecke zu Fuß zu bewältigen und auch die Ortschaft würde dadurch entlastet, weil nicht mehr jeder dort durch laufen muss.

Ein Besuch der Brücke lohnt sich aber dennoch.

Nehmt euch etwas zu trinken mit, geht nochmal Pippi machen und seid auf gar keinen Fall hungrig. Dann steht einem entspannten Besuch auch nach 18.00 Uhr nichts im Weg 😉

Bist Du schonmal hier gewesen? Wir waren Deine Erfahrungen?

Hier findet ihr die Geilerlay Hängeseilbrücke:

56290 Mörsdorf

Website

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.